Sportler

Überlastungssyndrome im Sport kommen ungefähr gleich häufig vor wie Verletzungen. Die typischen Golfer- und Tennisellenbogen sind mittlerweile die dritthäufigsten Überlastungssyndrome der oberen Extremität.

Ein Ungleichgewicht von Belastung und Belastbarkeit, hervorgerufen durch mechanische Überbeanspruchung, führt zu Mikroläsionen, die einen entzündlichen Prozess auslösen.

Bei allen Ballsportarten wird, wegen der Rolle des Dämpfers, die Hand stark beansprucht. Sportler wie Kletterer oder Segler sind für Überlastungen gefährdet, weil die Arme einer gleichmäßigen, besonders langen und starken Belastung ausgesetzt sind. Sämtliche Ball- und Wurfsportarten, als auch Sportarten, bei denen ein Schläger, Ruder, Stock oder Seil eingesetzt wird, führen bei Überbeanspruchung möglicherweise zu Verspannungen und Entzündungen in der Muskulatur und an Sehnenansätzen. Zu lange und zu häufige, bzw. ungeeignete Trainingsphasen und Wettkämpfe, sowie Geschwindigkeit und Stress wirken sich dabei negativ auf die Überlastungssymptomatik aus.

Die therapeutischen Ansätze sind sehr individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst:

  • Information, Beratung, Schulung, Haltungskontrolle
  • Thermische Anwendungen
  • Massagetechniken, Triggerpunktbehandlung, Manuelle Mobilisation Lösen von Faszien
  • Dehnübungen
  • Ultraschall / Elektrotherapie
  • Kräftigende Übungen
Besonders Golfer sind von Überlastungssyndromen betroffen

Veronika Parzl

Veronika Parzl